Mein tapferer Kämpfer

Mein tapferer kleiner Lumpenkerl ist heute über die Regenbogenbrücke gegangen, nachdem wir drei Wochen lang hart um sein Leben gekämpft haben. Wie beim PeeWee begann die Erkrankung von heute auf morgen: Lumpi bekam einen Lungenerguss und pumpte entsprechend beim Atmen.
Erste Verdachtsdiagnose: Leukose. Ab in die Klinik zum Röntgen und Punktieren. Zweite Verdachtsdiagnose: FIP. Beide Verdachtsdiagnosen wurden aber durch die dritte Verdachtsdiagnose nach der Untersuchung des Punktats verdrängt. Da sich tumoröse Zellen in der Flüssigkeit befanden, lautete der Verdacht auf Lymphom.

Wie vom Regen in die Traufe. In Zusammenarbeit mit meinem TA und meiner THP hat der Lumpi noch schöne Tage gehabt, selbst der Erguss „verschwand“ nach der ersten Krankheitswoche wieder. Solange es ihm gut ging, sollte das Lumpilein seine Zeit noch genießen können. Er tat es auch und verspeiste bis zu drei Küken am Tag.
In seinen letzten Tagen jedoch wollte er nicht mehr fressen, und es bedurfte großer Überredungskünste meinerseits ihn davon zu überzeugen, dass er wenigstens ein bissl Soße vom Futter schlabbert. So baute er in kürzester Zeit enorm ab – und schließlich kam der Tag, an dem jeglicher weitere Versuch nur noch eine Zumutung für ihn gewesen wären.

Ich danke meinem TA Herrn Gehrke dafür, dass er (wieder einmal) bereit war und einen Hausbesuch gemacht hat… Das hat dem Lumpen eine Menge stress erspart.. und mir ebenfalls..
Genauso gebührt der lieben Jeanett mein Dank, welche mir mit Homöopathie und offenem Ohr in diesen Wochen beiseite gestanden hat.
Und zu guter Letzt: Danke, Papa, dass du mein kleines Katerchen noch mitten in der Nacht gut zu seiner letzten Ruhe gebettet hast.


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